Thursday, April 24, 2014

Cologne wrap up Bundesliga promotion and second division title



The beer showers are the same as at Bayern Munich, albeit with the local, lighter Kölsch brew, as opposed to the wheat beer favored in Bavaria. Fans charged onto the pitch shortly after the final whistle to celebrate with their team on home turf - as they guaranteed promotion with three matches to spare.

"Mission accomplished," read the celebratory t-shirts donned by the players after the final whistle - with Cologne bouncing back into the Bundesliga at the second attempt following their 2012 relegation.

At first it seemed that the hosts would have to wait another week for the confirmation, considering that they trailed 1-0 at half time against VfL Bochum on Monday evening. Coach Peter Stöger dipped into his bench at the break, bringing on Marcel Risse.





Half-time sub Marcel Risse (at the center of the huddle, blond hair) started the Cologne comeback

Within five minutes of the restart, Risse tied the score with a right-footed shot from just outside the box. Patrick Helmes had a strong penalty appeal turned down shortly thereafter, but was later awarded a spot kick for a foul by left-back Jonas Acquistapace, who was also sent off by referee Guido Winkmann.

Helmes' penalty was saved in the 64th minute, but the German followed up to finish the rebound with his left. A second substitute up front, Helmes' replacement Anthony Ujah, put the result beyond any doubt against Bochum's ten men in the 81st minute.

Front-runners all year

Unbeaten in their last ten games in the 2. Bundesliga, Cologne enjoy a comfortable lead atop the second division table and cannot now be caught.

Stöger's first campaign with the club, since joining from Austria Vienna in the summer, proved comparatively smooth sailing in the second division - the only title Cologne have managed to snaffle in recent years. A former top flight title winner, in the Bundesliga's inaugural 1963/64 campaign and most recently in 1978, Cologne has become something of a yo-yo team since the turn of the century - winning the 2. Bundesliga in 2000, 2005, and now in 2013/14.

Supporters and players on Monday evening sang: "Nie wieder zweite Liga," translating roughly as "second division, never again," on the pitch after securing promotion.

'Better' than Bayern at the back - numerically

The Billy Goats have lost just three league games all season. Stöger's Cologne have emerged as a defensively solid unit, conceding just 17 second division goals. Even mighty Bayern have conceded 20 in the same number of league matches, albeit against stronger opposition. A concern for the club might be firepower up front. Stöger doesn't want for options, with Helmes, Ujah, Risse and Slawomir Peszko all receiving regular minutes this season - but only 30-year-old Helmes has a proven scorer's track record in the Bundesliga.

Stöger's arrival in the coaching dugout coincided with Jörg Schmadtke's implementation as sporting director in Cologne. The former Hannover 96 official had previously enjoyed a successful spell in northern Germany with Mirko Slomka, taking Hannover to European competition in two straight seasons. Cologne's notoriously ambitious home fans were chanting about European competition during Monday night's win - although Schmadtke and Stöger's first priority next season will surely be Bundesliga survival.

The race for promotion below Cologne remains wide open with three sets of fixtures to play. Greuther Fürth, Paderborn, Kaiserslautern, Karlsruhe and St Pauli might all still hope to be in with a shot of either the second automatic promotion spot, or the place in the relegation playoff earmarked for the third-placed team in the German second division.

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Bundesliga Bound?



Like a whole raft of players signed by Chelsea, Thorgen Hazard has spent a year away from Stamford Bridge.Twenty-one year-old Thorgen, the young brother of Eden, has spent this season utilizing his midfield talents at the Belgian club, Zulte Waregem.His display shave seen him do well enough to force hi sway into the Belgian international squad and it now appears that there is interest from the Bundesliga when it comes to acquiring his talents.This morning the grapevine is offering the suggestion that both Borussia Dortmund and FC Schalke 04 are keen to lure the youngster away from Stamford Bridge.It remains to be seen what Chelsea`s reaction to such talk is.

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Date:Thursday April 24 2014

Time: 7:30AM

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Wednesday, April 23, 2014

News: WM-Übertragung Araber überrennen Facebook-Account des ZDF



Momentan erfreut sich der Facebook-Auftritt von ZDF Sport großer Beliebtheit im arabischsprachigen Raum. Der Grund ist eine offenbar schiefgegangene Mitteilung - gepaart mit Fußballwahnsinn. Von Jörgen Camrath, WSJ.de

Der Facebook-Auftritt von ZDF Sport erfreut sich seit einigen Tagen unerwartet großer Beliebtheit. Innerhalb von nur fünf Tagen ist die Zahl der "Likes" oder "Gefällt mir" um über 189.000 auf jetzt mehr als 270.000 angewachsen. Nicht schlecht für einen Kanal, der eigentlich nur dafür verwendet wird, um auf Übertragungen von Fußballspielen, Mediathekbeiträge und Gäste im Sportstudio hinzuweisen.

Der Grund für das plötzliche Wachstum liegt im arabischen Raum. Das wird auch schnell deutlich, wenn man die Facebook-Seite momentan aufruft. Die Kommentare unter den Beiträgen sind für deutsche Leser nur schwer zu entziffern. Es wimmelt nur so von arabischen Schriftzeichen.

Die Autoren heißen Hassan, Mostafa, Omar und Ahmed, sie tauschen sich über Fußball und vor allem darüber aus, dass das ZDF die Spiele der Fußball-WM mit arabischem Kommentar übertragen wird. Auch im Ausland. Und das wird gefeiert. Nur leider gibt es da ein kleines Problem: Das ZDF hat gar nicht die Rechte, die Spiele im arabischen Raum zu zeigen. Doch dazu später mehr. "WM on ZDF?" - "yes!"

Angefangen hat alles am 18. März. Da sammelten sich unter einem geteilten Link des ZDF zu den U23-Mannschaften von Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen plötzlich zahlreiche (offenbar sehr frei übersetzte) Beiträge mit der Frage: "Wir sind die Öffentlichkeit von dem arabischen Welt. Werden wir die WM-Spiele auf Ihrem Kanal sehen, Wollen wir einen Arabischen Kommentar haben Danke"

Auf die Frage "WM on ZDF?" antworteten die Administratoren der ZDF-Seite mit "yes!". Das wurde offenbar von vielen Lesern als Bestätigung aufgefasst, dass man WM-Spiele tatsächlich auch in ihren Ländern sehen kann. Sogar die angeblich passenden Frequenzen wurden von einigen Kommentatoren geteilt ("frequence: hotbird: 11054 H, astra 19,2: 11953 H").

Als sich auch bei den weiteren Beiträgen immer mehr Facebook-Nutzer aus dem arabischsprachigen Raum zu Wort meldeten, teilte ZDF Sport am 19. April in einem Kommentar mit: "Liebe Facebook-Freunde aus dem arabischen Raum: Das ZDF hat nicht das Recht, die WM mit einem arabischen Kommentar zu übertragen." ZDF versucht für Klarheit zu sorgen

Das schien jedoch niemanden wirklich zu interessieren. Die Nutzerstatistiken explodierten, das Gerücht wurde in die Welt getragen. Ob bei Twitter oder Facebook, wo mittlerweile ganze Gruppen mit mehreren Tausend Followern zum Thema entstanden sind: Die Fußball-WM mit arabischem Kommentar und ausgestrahlt vom ZDF wurde zum Fakt erklärt.

Wer nun eigentlich Schuld war an der ganzen Sache, das lässt sich nicht mehr so leicht nachvollziehen. Aufgegriffen wurde das Thema offenbar auf dieser Seite, doch auch diverse Facebook-Nutzer mit bis zu einer Million Fans verbreiteten die falsche Nachricht. Bei Twitterwurden entsprechende Beiträgehundert- und zum Teiltausendfach geteilt.

Am Mittwoch (23. April 2014) versuchte das ZDF dann endgültig für Klarheit zu sorgen. Auf Twitter und Facebook wurde dieser Beitrag kommuniziert. Doch ob das die Fußballfans tatsächlich beruhigt, muss sich erst noch zeigen. Dieser Artikel ist zuerst erschienen unter dem Titel "Araber überrennen Facebook-Account des ZDF





Foto: Facebook/ZDF

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News: Madrid besiegt Bayern - "La Bestia Negra" kann im Bernabeu nicht zubeißen





Foto: Alberto Martin



Foto: Javier Lizon

Trotz des üblichen hohen Ballbesitzes bleibt der letztjährige Triple-Sieger in Madrid in der Offensive oftmals planlos und harmlos. Die "Königlichen" nutzen durch Benzema einer ihrer Chancen und gewinnen zuhause mit 1:0.

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News: Oneplus One: Alternatives Top-Smartphone zum Kampfpreis



Das Oneplus One ist das erste Smartphone, das nur mit dem Betriebssystem CyanogenMod läuft. Die Daten beeindrucken, der Preis ist niedrig. Aber es ist schwer zu bekommen.



In den vergangenen Wochen hat das Startup Oneplus häppchenweise immer mehr Details zu seinem Smartphone mit dem Namen One verraten - dem ersten, das ausschließlich mit Cyanogenmod angeboten wird. Dabei zeichnete sich bereits ab, dass Käufer eine äußerst gute Ausstattung zu einem günstigen Preis bekommen werden. Das bestätigt sich nun.

Oneplus unterbietet den einst angepeilten Preis von weniger als 350 Euro für das Cyanogenmod-Smartphone sogar noch deutlich: Das Basismodell des One kostet mit 16 Gigabyte Flash-Speicher nur 270 Euro. Damit gibt es zum Preis eines Mittelklassegeräts ein Smartphone mit hochklassiger Ausstattung. 300 Euro kostet das Smartphone mit 64 Gigabyte Flash-Speicher - eine Vervierfachung des internen Speichers für nur 30 Euro. Selbst Google verlangt üblicherweise 50 Euro Aufpreis, und das für eine Speicherverdopplung. One sticht auf dem Papier das Nexus 5 aus

Mit diesem günstigen Preis könnte Oneplus einen neuen Preiskampf im Smartphone-Markt einläuten. Bislang galten die Nexus-Smartphones von Google als preisgünstige Smartphones mit besonders guter Ausstattung, aber im direkten Vergleich kann das derzeit aktuelle Nexus 5 nicht mithalten: Die 16-Gigabyte-Ausführung des Nexus 5 ist 80 Euro teurer als die des One bei weniger Arbeitsspeicher, einem etwas langsameren Prozessor, einem weniger leistungsfähigen Akku und einer Kamera mit geringerer Auflösung.

Wer sein Smartphone intensiv nutzt, wird die 30 Euro Aufpreis für mehr Flash-Speicher in Kauf nehmen, denn dem One fehlt ein Steckplatz für Speicherkarten. Wenn der interne Speicher voll ist, lassen sich keine weiteren Daten auf dem Gerät ablegen. Bei einer Kapazität von 64 Gigabyte sollte dies nicht so schnell zum Problem werden.

Die übrige technische Ausstattung ist auf dem Niveau aktueller Topmodelle von Samsung, Sony und HTC: Das One hat einen 5,5 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixeln. Das Display ist mittels Cornings Gorilla Glass 3 vor Kratzern und Beschädigungen geschützt. Auffällig ist, dass es auf der Displayseite kein Herstellerlogo gibt.

Der Rand zwischen Display und Gehäuse ist mit 4,6 Millimeter besonders schmal, das Gerät ist mit Maßen von 152,9 mal 75,9 Millimeter für ein Gerät mit 5,5-Zoll-Display kompakt. Auch die Dicke von 8,9 Millimeter liegt auf dem Niveau aktueller Topgeräte und mit einem Gewicht von 163 Gramm ist so vergleichsweise leicht oder schwer wie das HTC One M8 oder das Xperia Z2 von Sony. Als Prozessor steckt im One Qualcomms neuer Quad-Core-Prozessor Snapdragon 801 mit einer Taktrate von 2,5 Gigahertz. Zudem ist die GPU Adreno 330 eingebaut, die mit einer Taktrate von 578 Megahertz läuft. Zusammen mit drei Gigabyte Arbeitsspeicher sollte eine flüssige Bedienung des Smartphones gewährleistet sein. Smartphone mit langer Akkulaufzeit

Im Smartphone steckt eine 13-Megapixel-Kamera mit Sonys Exmor-Sensor IMX 214 mit optischem Bildstabilisator und zweifachem LED-Blitz. Damit sollen durch Einsatz von sechs Linsen besonders gute Fotos entstehen, auch bei schlechten Lichtbedingungen. Die Auslösezeit soll bei 0,3 Sekunden liegen. Auf der Displayseite gibt es eine 5-Megapixel-Kamera. Das Smartphone hat Stereo-Lautsprecher von JBL, die im unteren Gehäuserand untergebracht sind.

Das One hat zwar ein LTE-Modul, deckt aber einige für Deutschland wichtige LTE-Frequenzen nicht ab. Vor allem in ländlichen Regionen könnte es mit dem One keinen LTE-Empfang geben, weil nur die LTE-Bänder 1, 3, 4, 7, 17, 38 und 40 unterstützt werden. Zudem gibt es UMTS auf den Frequenzen 850, 900, 1.700, 1.900 sowie 2.100 Megahertz und Quad-Band-GSM. Es gibt Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n samt dem neuen ac-Standard, Bluetooth 4.1, einen GPS-Empfänger und einen NFC-Chip.

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News: Streit über kalte Progression: Kanzlerin stoppt Koalitions-Genörgel



Berlin - Im Ziel sind sie sich einig: Die kalte Progression wollen Union und SPD so schnell wie möglich abbauen. Es soll endlich damit Schluss damit sein, dass Lohnsteigerungen durch höhere Steuersätze automatisch aufgefressen werden. Aber beim Weg dahin ist es zwischen Schwarzen und Roten vorbei mit dem Konsens: Hauptsache weg damit, sagen viele Christdemokraten und Christsoziale - die SPD besteht auf einer Gegenfinanzierung.

Der Konflikt schwelt seit der Regierungsbildung, nun ist er neu entfacht - und das liegt kurioserweise daran, dass so viel Geld da ist wie lange nicht. Bund und Länder haben dank der starken Konjunktur im März um 7,2 Prozent höhere Einnahmen verbucht als im Vorjahresmonat: 55,36 Milliarden Euro. Mit Blick auf das erste Quartal stiegen die Einnahmen um immerhin 3,7 Prozent.

Für die Unions-Kämpfer gegen die kalte Progression bedeutet das: jetzt oder nie. "Wenn es ernst gemeint ist, dass Leistung sich lohnen muss, dann muss sie weg", sagt CSU-Mann Peter Ramsauer, einst Bundesverkehrsminister und nun Chef des Wirtschaftsausschusses im Bundestag. CDU-Haushaltspolitiker Norbert Barthle stellt klar: "Wir wollen keine Umverteilung, sondern eine echte Entlastung."

Union hat Steuererhöhungen immer ausgeschlossen

Die Sorge in der Union: Wenn man sich auf die Gegenfinanzierungs-Forderungen aus der SPD einlässt, rückt man in die Nähe von Steuererhöhungen. Und die hatte man im Wahlkampf explizit und im Koalitionsvertrag mehr oder wenig klar ausgeschlossen.

Ganz anders liegt die Sache bei den Sozialdemokraten: Im Wahlkampf wollte man gleich mehrere Steuern erhöhen, entsprechend gering sind nun die Hemmungen, über Gegenrechnungen für den Abbau der kalten Progression nachzudenken. Zudem pochen die SPD-Haushälter darauf, dass die aktuellen Mehreinnahmen einzig und allein zur Konsolidierung der Staatsfinanzen verwendet werden sollen. "Sollten CDU und CSU nun doch dazu gesprächsbereit sein, wären wir die Letzten, die sich gegen eine Entlastung der mittleren Einkommensklassen aussprächen", sagte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi SPIEGEL ONLINE.

Es ist eine ziemlich verfahrene Angelegenheit, der Zwist könnte noch lange weitergehen. Aber nun hat die Kanzlerin der Sache fürs Erste ein Ende gesetzt: Angela Merkels Sprecher erklärte klipp und klar, dass sich in Sachen kalte Progression zunächst gar nichts ändern wird. "Für 2014 und 2015 gibt es keinen Spielraum, sich dieses Themas anzunehmen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Er verwies lediglich darauf, dass Ende des Jahres ein Bericht zu den Folgen der kalten Progression vorgelegt werde.

Merkel und Gabriel wollen keinen weiteren Streit

Merkel und ihr Vizekanzler Sigmar Gabriel wollen offenbar vermeiden, dass sich der Streit zwischen ihren Truppen fortsetzt. Erstmal sollen die Projekte umgesetzt werden, die man gemeinsam angeschoben hat.

Und von wegen sprudelnde Steuereinnahmen - auch das sieht die Bundesregierung anders: Ein Sprecher des Finanzministeriums betonte am Mittwoch, aus den Zahlen des ersten Quartals könne man nicht auf das Gesamtjahr schließen. Böse Zungen könnten der Regierung vorwerfen, sie rechne sich arm - aber vielleicht kommt auch nur mal wieder die sparsame Hausfrau in der Kanzlerin durch. Jedenfalls machte Regierungssprecher Seibert klar, dass die Haushaltskonsolidierung weiter Priorität habe und es keine Steuererhöhungen geben werde.

Auch CDU-Generalsekretär Peter Tauber rief am Mittwoch, wohl ganz im Sinne seiner Parteivorsitzenden, die schwarz-roten Kontrahenten zur Räson. "Unser wichtigstes Ziel bleibt es, einen Haushalt ohne neue Schulden zu schaffen", sagte Tauber SPIEGEL ONLINE. "Die Koalition hat sich - ob Breitbandausbau oder Mütterrente - auf ehrgeizige Projekte verständigt, die wir nun erstmal umsetzen müssen." Darauf sollte sich die Koalition konzentrieren, "bevor wir über andere Vorschläge sprechen".

Aber eine spezielle Ohrfeige Richtung SPD konnte sich der CDU-Generalsekretär dann doch nicht verkneifen. Es gebe keinen Grund, sagt Tauber, "über neue Sonderabgaben zu schwadronieren". Damit war Torsten Albig gemeint, der sozialdemokratische Ministerpräsident von Schleswig-Holstein: Albig macht sich seit Tagen für eine Autofahrer-Abgabe stark, um mehr Geld für den Erhalt des deutschen Straßennetzes einsetzen zu können. Zusatz-Belastungen für die Bürger, so die klare Botschaft Taubers, wird es mit der Union nicht geben.







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News: Real kontert hoch überlegene Bayern aus



Hamburg - Bayern München muss um den erneuten Einzug ins Champions-League-Finale bangen. Der Titelverteidiger verlor das Halbfinal-Hinspiel bei Real Madrid 0:1 (0:1). Karim Benzema erzielte in der 19. Minute das einzige Tor. "Es ist noch alles möglich. Wir haben oft bewiesen, dass wir Spiele drehen können", sagte Bayerns Arjen Robben direkt nach der Partie.

Vor ziemlich genau zwei Jahren, am 25. April 2012, waren Robben und die Bayern letztmals im Estadio Santiago Bernabéu zu Gast. Damals lagen sie bereits nach 14 Minuten 0:2 hinten, zweimal hatte Cristiano Ronaldo getroffen. Doch der Portugiese, der rechtzeitig fit geworden war, bekam dieses Mal in der Anfangsviertelstunde kaum einmal den Ball, so dominant waren die Bayern.

Real war quasi gefangen in der eigenen Hälfte - und erzielte das Tor. Ronaldo leitete mit einem feinen Pass auf Fábio Coentrão einen Konter ein, den Benzema nach Vorlage des Linksverteidigers zum 1:0 für Real abschloss. Der Franzose brauchte am langen Pfosten nur noch einschieben.

Die Bayern ließen sich von dem Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen, sie pressten weiter und hatten deutlich mehr Spielanteile. Der Haken an der Sache: Auch Madrid machte einfach so weiter wie vor der Führung. Real verteidigte, lauerte auf Konter und hätte so fast den zweiten Treffer erzielt. Dieses Mal war es Benzema, der in der 26. Minute nach Pass von Luka Modric über die linke Seite kam und scharf in die Mitte passte. Dort stand Ronaldo frei vor Bayern-Keeper Manuel Neuer, nahm den Ball direkt - und schoss über das Tor.

Was die Bayern auch versuchten, sie brachten das Tor von Madrids Torwart Iker Casillas kaum in Gefahr. Bis zum Strafraum kombinierten die Münchner sehenswert, Chancen resultierten daraus aber keine. In Luftduellen setzten sich Reals Innenverteidiger Pepe und Sergio Ramos fast immer durch, am Boden blockte Madrids Defensive jeden Schuss ab. So wie den Versuch von Robben, der in der 39. Minute aus rund zehn Metern in zentraler Position abzog.

Und Madrid? Blieb im Gegensatz zu den Bayern immer gefährlich. Iscos Flanke von der linken Seite landete in der 41. Minute am langen Pfosten bei Ángel Di María. Der Argentinier muss selbst davon überrascht gewesen sein, dass weit und breit kein Gegenspieler stand, anders ist sein hektischer Abschluss nicht zu erklären. Allein vor Neuer zielte er deutlich über das Tor.

In Zahlen sah die erste Halbzeit aus Sicht der Münchner dann so aus: 79:21 Prozent Ballbesitz, 9:1 Ecken, 0:1 Tore.

Ach ja, 3:0 Großchancen für Real war eine weitere Statistik der ersten Hälfte. Und direkt nach dem Seitenwechsel kam Nummer vier hinzu. Ronaldo zog von der rechten Ecke des Fünfmeterraumes ab, doch Neuer parierte den Schuss. Anschließend erhöhten die Bayern fleißig ihre Eckenstatistik, doch es blieb dabei: Gefahr brachten die Standards keine.

Ganz so dominant wie in der ersten Halbzeit waren die Münchner nach Wiederanpfiff auch nicht mehr. Sie bestimmten zwar weiter das Spiel, doch Real verschaffte sich mit eigenen Angriffen immer wieder Luft. Daher reagierte Bayern-Trainer Pep Guardiola, brachte für den enttäuschenden Franck Ribéry Mario Götze, zudem ersetzte Thomas Müller Bastian Schweinsteiger. Und diese Wechsel brachten neuen Schwung. Müllers Schuss in der 81. Minute fälschte die Real-Defensive gerade noch zur Ecke ab, Götzes Versuch aus kurzer Distanz parierte Casillas, der seinem Team damit den Sieg rettete.

"Das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend", sagte Guardiola: "Wir wollten ein Spiel mit viel Ballkontrolle. Was gefehlt hat, war der Abschluss. Aber wir werden uns steigern."

Im Rückspiel am kommenden Dienstag (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) entscheidet sich in München, ob die Bayern zum dritten Mal in Folge ins Endspiel einziehen. Dafür müssten sie mit zwei Toren Differenz gewinnen. Auch ein 1:0 könnte reichen, dann müssten sich die Münchner aber im Elfmeterschießen durchsetzen - so wie vor zwei Jahren.

Real Madrid - Bayern München 1:0 (1:0) 1:0 Benzema (19.)Madrid: Casillas - Carvajal, Ramos, Pepe (73. Varane), Coentrão - Di María, Modric, Alonso, Isco (82. Illarramendi) - Benzema, Ronaldo (73. Bale)München: Neuer - Rafinha (66. Martínez), J. Boateng, Dante, Alaba - Schweinsteiger (74. T. Müller), Lahm, Toni Kroos - Robben, Ribéry (72. Götze), MandzukicSchiedsrichter: Webb (England)Zuschauer: 79.283Gelbe Karten: IscoBallbesitz in Prozent: 28:72Gewonnene Zweikämpfe in Prozent: 43:57Ecken: 3:15Torschüsse: 5:4

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