Friday, March 21, 2014

News: Uefa ermittelt gegen den FC Basel

Europa-League-Krawalle: Uefa ermittelt gegen den FC Basel







Ausschreitungen in Salzburg: Für Basel kann das teuer werden Die Zwischenfälle in der Europa-League-Partie in Salzburg haben ein Nachspiel für den FC Basel: Die Uefa hat Ermittlungen wegen der Ausschreitungen aufgenommen. Basler Fans hatten Gegenstände auf den Platz geworfen und Feuerwerkskörper gezündet.

Hamburg - Nach dem Viertelfinal-Einzug des FC Basel in der Europa League hat die Europäische Fußball-Union (Uefa) ein Verfahren gegen den Schweizer Meister eingeleitet. Wie die Uefa am Freitag mitteilte, laufen Ermittlungen wegen des Abbrennens und Werfens von Feuerwerkskörpern durch einige Fans und ungebührlichen Verhaltens der Mannschaft beim 2:1 in Salzburg. Der Fall soll bereits am kommenden Mittwoch von der Disziplinarkommission der Uefa verhandelt werden.

Schiedsrichter Manuel Gräfe hatte das Achtelfinal-Rückspiel bei Red Bull Salzburg nach einer halben Stunde unterbrochen und die Mannschaften für 13 Minuten in die Kabine geschickt. Zuvor waren aus dem Baseler Fanblock Wurfgeschosse in Richtung von Gräfes Assistenten geflogen.

Salzburgs Sportdirektor Ralf Rangnick zeigte sich "maßlos enttäuscht" über die Vorfälle. "Was mich ärgert, ist, dass dieses brutale, von Gewalt geprägte Verhalten am Ende sogar noch belohnt worden ist. Dass das aufgegangen ist, ist grotesk", sagte Rangnick. "Man sitzt nach 30 Minuten wieder in der Kabine mit der völligen Ungewissheit, was passieren wird. Und im Kabinengang ist es zwischen den Spielern richtig zur Sache gegangen", erklärte er. Allerdings sei dies keine Ausrede für das Ausscheiden. aha/dpa







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Freiburg batter Bremen, escape Bundesliga drop zone



Coach Christian Streich explicitly warned against "euphoria" going into Friday's home meeting with Werder Bremen, saying that in the past Freiburg had displayed a certain naivete in front of home fans when leading. It seemed a particularly shrewd warning when facing a Bremen team unbeaten in five league games and charging towards precisely the mid-table safety Freiburg still crave.

But by the middle of the second half, with the hosts three goals to the good, this euphoria was again evident in Freiburg's game. This time, it resulted in just the one soft goal for Bremen. Matthias Ginter lost possession cheaply to Aaron Hunt, who dribbled into the box and laid the ball square for a Nils Petersen tap-in.

The brief blackout might even have served as a useful warning for Freiburg, who recovered and were perhaps unlucky not to extend their lead by the final whistle.

Innocuous build-ups, inspired goals

Freiburg took the lead after quarter of an hour with a thunderbolt from Julian Schuster. Attacker Karim Guede was the provider, launching a dogged dribble down the left flank. Half the Bremen defense seemed to have a bash at tackling either Guede or Admir Mehmedi, before the ball eventually bobbled back out of the box towards Schuster. The captain's first-time shot with his outstep curled away from Raphael Wolf and into the top corner.





Julian Schuster's opener left Wolf no chance

The score stayed 1-0 until the break, with Bremen never really threatening Oliver Baumann's goal until Franco di Santo hit the side-netting in first-half stoppage time.

Bremen started the second period brightly, as they did the first, pressing Freiburg deep into their own third of the pitch. Streich's technically gifted troupe have a penchant for playing their way out of trouble, a characteristic coach Robin Dutt clearly sought to exploit.

Freiburg's second goal hailed from just such a period of Bremen pressure on 53 minutes. After at least half a dozen passes uncomfortably close to their own goal, suddenly Vladimir Darida put his head up and picked out Mehmedi with a spectacular long ball. The Swiss forward advanced down the flank and delivered low to Felix Klaus, arriving late at the near post.

Mehmedi makes it three, and nearly four

Mehmedi added another of his own six minutes later, with Klaus the provider this time.

Ginter's 70th-minute blackout, not his only wayward pass of the night, helped Hunt and substitute Petersen salvage something of a lifeline - yet the goal never really energized the guests.

It was Mehmedi who came closest to scoring a fifth goal on the night. He deftly skinned Assani Lukimya and former Freiburger Cedric Makiadi in the Bremen box, only to blast well over the bar with his left seeking his ninth Bundesliga goal of the season.

Freiburg have sat somewhere in the bottom three of the Bundesliga ever since the third weekend of league games. At least provisionally, Streich's side has escaped the drop zone - warranting a touch of post-game euphoria. However, as Streich put it after the club's 100th home win in the Bundesliga, "the water is still deep, still up to our necks."

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News: Natalia Poklonskaya: Oberstaatsanwältin der Krim macht Japaner kirre



Die Japaner sind fasziniert von der neuen Oberstaatsanwältin der Krim. Mit ihrer Mischung aus Manga-Schönheit, Sowjet-Dominanz und Polizei-Fetisch löste Natalia Poklonskaya einen wahren Hype aus. Von Jan Vollmer

Seit Kurzem hat die Krim nicht nur eine neue Regierung, sondern auch eine neue Oberstaatsanwältin. Als der neue Staatschef, Sergej Aksjonow (ehemaliger Boxer, und bis er Regierungschef wurde, unter dem Namen "Goblin" bekannt), Natalia Poklonskaya am 11. März öffentlich vorstellte, ging die Nachricht im Westen allerdings angesichts der angespannten Lage in der Ukraine eher unter. Doch in Japan ist die 34-Jährige seitdem auf dem Weg zu einem japanischen Manga-Sex-Symbol.

Poklonskaya sitzt dabei in blau-goldener Uniform vor vier Mikrofonen, spielt nervös mit einem Kugelschreiber und sagt Dinge wie: "Die Rechte des Volkes können nicht unterdrückt werden, wie auch immer jemand gerade an die Macht gekommen ist." Sie meint damit die neue Regierung in Kiew. Bei dem Wort "Blutvergießen" klingelt ihr Handy. Der Auftritt fällt ihr schwer, sie holt mehrmals tief Luft und wirkt dabei wie eine Schauspielerin.

Ein japanischer Twitterer entdeckte das Video und postete ihre Pressekonferenz mit den Worten: "Die neue Oberstaatsanwältin der Krim oh oh oh..." Der Tweet wurde rund 10.000 mal retweetet, das Video bereits knapp eine Million mal aufgerufen. Warum gerade Poklonskaya Japan begeistert

Poklonskaya hat die japanische Anime-Szene ins Herz getroffen: Sie ist blond, hübsch, hat manga-große Augen. Sie sieht damit tatsächlich aus, als käme sie direkt aus einem japanischen Comic.

"Ich will sie beschützen, obwohl ich weiß, dass sie allein mit einer ganzen Armee fertig werden würde," schreibt ein Fan. Wobei unklar ist, ob ihre Uniform sie eher in die Ecke "Polizei-Fetisch" oder "Schulmädchen-Uniform" rückt.

Japanische Mangas legen sich da nicht so genau fest: Oft werden dort Schulmädchen in kurzen Röcken nach der Schule zu Amazonen mit magischen Schwertern und melancholischer Racheengel-Mimik. Was sie aber immer haben, sind hübsche, große Augen. "Kawaii" ist das Stichwort in der Szene, das heißt "süß". Was sie sagt, ist den Fans egal

Was genau Poklonskaya in dem Video sagt, ist der japanischen Internet- und Manga-Szene völlig egal. Als das Video populär wurde, gab es nicht mal englische Untertitel. Nur die schöne, unsichere Darstellerin Poklonskaya. Der beliebteste Ausschnitt des Videos ist auch nicht etwa einer, in dem sie etwas bedeutendes sagt, sondern einer, in dem sie besonders oft mir ihren Manga-Augen blinzelt. Für die Augenaufschlags-Fetischisten unter den Manga-Fans gibt es auch schon ein Augenaufschlagsvideo in Endlosschleife. "Warum ist sie so perfekt?", fragen einige in den Kommentaren unter dem Video. "Ich will dieser Krim-Republik so gerne beitreten," schwärmt ein anderer.

Auf der japanischen Anime-Seite pixiv.net haben begeisterte japanische Fans, sogenannte "Otakus", mittlerweile auch schon etliche selbst gezeichnete Manga-Bilder von Poklonskaya veröffentlicht: Als eine Mischung aus antiker Justitia und Sowjet-Amazone erlegt sie da mit dem Schwert des Gesetzes eine Schlange oder hält schützend ihre Hand über die Krim. Die japanischen "Otakus" haben sie zur "Waifu" gemacht. Eine "Waifu" ist so etwas wie die heimliche, virtuelle Liebe eines "Otakus".

Die Anime-Fans können die bloße Verehrung von Poklonskaya aber nicht recht von deren politischen Ambitionen trennen. Einige fragen sich zwar, warum "jemand der noch alle Tassen im Schrank hat, diese Blume mit so immensem Druck und Verantwortung belasten kann." Aber sie sind sich sicher: "Die Krim-Krise ist nur passiert, damit das Internet SIE finden konnte." "Sie ist wunderschön"

Aber grundsätzlich sympathisiert die Szene mit allem, was Poklonskaya macht: "Ich verstehe zwar nicht, was sie sagt, aber ihre ruhige Art und wie sie sich nicht von ihrem Telefon aus der Fassung bringen lässt... sie scheint die richtige Frau für diesen Job zu sein," schreibt einer. Den "Otakus" ist ihre Ahnungslosigkeit auch nicht peinlich: "Ich weiß nicht worum es überhaupt geht, aber ich unterstütze sie, sie ist wunderschön," bringt es ein anderer ganz gut auf den Punkt.

Schließlich geht es hier um eine junge Frau, die auf Umwegen in eine Machtposition gekommen ist und plötzlich tausende begeisterte Fans am anderen Ende der Welt hat - Obwohl sie wahrscheinlich noch nicht mal weiß, was ein "Otaku" ist. Für diese Fans ist Poklonskaya einfach das reine Gute, die kämpferische Tugend an sich. Und das nur, weil ihr Aussehen und ihr Habitus zufällig einem Schönheitsideal entspricht, dass eigentlich für Comic-Zeichnungen gilt.

Spannend wird es, wenn erst neben all den offiziellen Bildern in Uniform auch die privaten Bilder, die es von Poklonskaya gibt, in japanischen Internet-Foren auftauchen werden. Auf einem trägt sie da das rot schimmernde Kleid einer mittelalterlichen Königin. Auf einem anderem räkelt sie sich mit roten High-Heels auf einem braunen Chesterfield-Sofa. Auf dem nächsten ohne Schuhe auf einem roten Samtsofa. Wenn die Femme-Fatale-Bilder in Japan die Runde machen, sollte Japans Premierminister Shinzō Abe aufpassen, dass seine Bürger nicht auch ein Referendum und den Anschluss an die Russische Föderation fordern.





Foto: picture alliance / dpa

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News: WhatsApp in der Kritik – Jetzt warnt sogar die Polizei





Meschede. Während man bis vor vier Jahren noch Nachrichen per SMS verschickte, haben mittlerweile Messenger wie „WhatsApp" die SMS abgehängt. Mit vielen negativen Folgen, warnt Kriminalhauptkommissar Stefan Didam. Besonders Mobbing und die Verbreitung von Pornografie stehen im Fokus.

Während sich in diesen Tagen viele vom Nachrichtendienst „WhatsApp" abwenden und sich alternativen Messengern zuwenden, weil ihnen das System nicht sicher genug ist, bleibt für viele Eltern eine grundsätzliche Frage. Was macht mein Kind da überhaupt? Soll und darf ich das kontrollieren? Und welche Gefahren schlummern dort? Während man bis vor vier Jahren noch Nachrichen per SMS verschickte, haben mittlerweile Messenger wie „WhatsApp" die SMS abgehängt. Mit vielen negativen Folgen, warnt Kriminalhauptkommissar Stefan Didam.

Der Polizist ist Internetbeauftragter im Kommissariat Kriminalprävention - die meisten Schüler der Region kennen ihn, weil er regelmäßig die Schulen besucht und über die Gefahren des Internet aufklärt. Eltern und Lehrer wenden sich an den Polizeibeamten, wenn sie Missbrauch und Mobbing im Netz vermuten. Zunehmend sind Messenger ein Thema. Verbreitung von Pornografie

„ WhatsApp hat die SMS und Facebook gerade bei den Jüngeren abgelöst" , beobachtet er. Und weil der internetbasierte Nachrichtendienst ausschließlich auf dem Handy genutzt wird, verschwinde auch die Internet-Nutzung aus dem Sichtfeld der Eltern praktisch in der Hosentasche der Sprösslinge. Didam rät: „Eltern sollten da - je nach Alter der Kinder - durchaus ab und zu einen Blick drauf werfen." Denn was die meisten nicht wissen: „WhatsApp" beispielsweise schließt die Nutzung für unter 16-Jährige aus. Allerdings nur in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die gibt es ausschließlich auf Englisch. Es sei denn, die Eltern stimmen ausdrücklich zu.

Doch was macht den Messenger für Kinder gefährlich? Da ist zunächst mal die mögliche ungebremste Verbreitung von Pornografie. „Ein beliebtes Spielchen ist es, die Bilder und Videos an vermeintlich schüchterne Mädchen zu schicken und abzuwarten, bis diese rot werden", berichtet Didam. Renaissance des Kettenbriefes

Dann gibt es weiter die eigenen Nacktbilder, die man seiner großen Liebe mal geschickt hat. Doch wenn die Freundschaft zerbricht, kommt es vor, dass der oder die Verflossene diese „Liebesbeweise" aus verletztem Stolz oder als Schikane in der Klasse herumschickt.

Außerdem ist Cyber-Mobbing eine latente Gefahr. Stefan Didam versucht eine Einordnung: „Wenn man früher auf dem Schulhof stand und über jemand Dritten gelästert hat, dann hörte das ein sehr eingeschränkter Kreis. Heute über die Messenger ist es beispielsweise in der Klassen-Gruppe für jeden sichtbar." Auch das Opfer leidet entsprechend. Werden die Attacken heftiger, sollte man auch wissen, dass der Administrator - also der, der die Gruppe eröffnet hat, für die eingestellten Texte gegebenenfalls mit verantwortlich ist. Auch dabei empfiehlt sich ein Blick in die „WhatsApp" - Bestimmungen. Dort heißt es: Wenn der Gruppenadministrator die Gruppe verlässt, wird ein zufällig ausgewähltes Mitglied Administrator - und für den Inhalt verantwortlich.

Ein altes Ärgernis erlebt über „Whats­App" seine Renaissance: der Kettenbrief. In der Regel ist er harmlos, kann aber Viren enthalten und auch Kindern richtig Angst machen. „Zuletzt grassierte eine Variante, in der Familienangehörigen Tod und Krankheit angedroht wurde, wenn man den Brief nicht weitersendet", sagt Didam: „Auch ein Punkt, über den Eltern mit ihren Kindern sprechen sollten." Tipps der Polizei:

Für die jüngeren Messenger-Nutzer - egal ob „WhatsApp", Threema oder Line - rät Stefan Didam Eltern, klare Nutzungsregeln festzulegen. Zudem kann ein Nutzungs-Vertrag sinnvoll sein. Darin sollte man klären, was erlaubt ist und was nicht. Eltern sollten das Passwort kennen und das Tun kontrollieren dürfen.

Außerdem rät Stefan Didam eine Drittanbietersperre einzurichten. Um trotzdem beispielsweise im Google-Play-Store einkaufen zu können, empfiehlt er eine Google-Play-Store-Karte, die wie eine Prepaid-Karte funktioniert und über die man für 15, 25 oder 50 Euro verfügen kann.

Eltern sollten intensiv mit Kindern über Nutzung und Kosten sprechen sowie über die Gefahren von nicht kindgerechten Inhalten aufklären.

Eltern sollten mit ihrem Kind klare Regeln vereinbaren, wie lange es im Internet surfen darf bzw. welche Kosten akzeptabel sind.

Eltern sollten ihrem Kind erklären, dass persönliche Daten wie z. B. die Handynummer oder die Adresse nicht verraten und eigene Fotos und Videos nicht unbedacht versandt werden.

Weitere Infos unter der Webseite www.schau-hin.info ,die vom Bundesministerium für Familie unterstützt wird.

Ute Tolksdorf





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News: Nachruf auf Fred Phelps Der Hassprediger aus Topeka

Nachruf auf Fred Phelps

Einer der provozierendsten US-Aktivisten ist tot. „Gott hasst Schwuchteln!" war sein Motto. Seinen Schwulenhass nimmt Fred Phelps mit ins Grab.





BERLIN taz | Es passiert nicht oft, dass der Tod eines Menschen im Netz mit Häme, Genugtuung und offener Freude begrüßt wird. Fred Phelps ist da eine Ausnahme. Als am späten Donnerstag bekannt wurde, dass der inzwischen 84jährige Hassprediger, der mit dem Spruch „Gott hasst Schwuchteln" bekannt geworden ist, in einem Krankenhaus verstorben war, hagelte es auf Twitter bitterböse Verwünschungen. „Ruhe in der Hölle, die Welt ist besser ohne dich!" schrieb jemand. „Stell dir vor, die ganze Welt freut sich, dass du tot bist. Schade, dass er nicht mehr lebt und das sehen kann," schrieb jemand anderes.

Phelps hat zu Lebzeiten genug dafür getan, solche Emotionen auszulösen. Seine „Westboro Baptist Church", der fast ausschließlich Mitglieder seiner eigenen großen Familie angehörten, wird vom Southern Poverty Law Center seit Jahren als eine der aggrssivsten Hate Groups in den USA bezeichnet.

Richtig bekannt wurde die Gruppe Anfang der 2000er Jahre vor allem dadurch, dass sie bei Soldatenbeerdigungen auftauchte. „Dank Gott für tote Soldaten!", stand auf Schildern, die sie den entsetzten Angehörigen getöter Soldaten aus den Kriegen in Afghanistan und Irak entgegenhielten. Sie waren der festen Überzeugung, dass Gott die USA mit den Anschlägen vom 11. September 2001 gestraft hatte, weil das Land in der Sünde der Homosexualität unterzugehen drohe.

Jeder erschossene Soldat verdiene den Tod, weil er einer Regierung diene, die Homosexualität dulde. Auf die solle nämlich, so Phelbs, die Todesstrafe stehen. Jeder Sturm, jeder Hurrikan, der Teile der USA verwüstet, ist für Phelbs und seine Leute eine Strafe Gottes für die in den USA grassierende Homosexualität. 13 Kinder, 54 Enkel und 7 Urenkel

Phelbs war nicht immer so, und wie genau er so geworden ist, bleibt auch nach seinem Tod unklar. 1929 wurde er als älteres von zwei Kindern eines Bahnpolizisten und einer Hausfrau im Bundesstaat Mississippi geboren. Seine Mutter starb früh, eine Tante übernahm die Erziehung der Kinder. Phelps war ein guter Schüler, sportlich, Pfadfinder und ging in eine methodistische Kirche. Nach gutem Schulabschluss wurde er an der Westpoint-Militärakademie angenommen, ging dort aber nie hin, nach eigenem Bekunden wegen eines göttlichen Erweckungserlebnisses.

Stattdessen besuchte er die protestantische Bob-Jones-Universität in Cleveland, wechselte schon 1947 von den Methodisten zum Baptismus, fiel in der Uni als religiöser Eiferer auf, der gegen die „Fleischeslust" zu Felde zog. 1952 heiratete er seine Frau Margie M. Simms, 1954 zogen sie nach Topeka in Kansas, bekamen 13 Kinder, 54 Enkel und 7 Urenkel.

In Topeka übernahm Phelps eine Predigerstelle bei einer Baptistengemeinde, wurde 1955 beauftragt, im Westteil der Stadt eine Zweigkirche aufzubauen, tat das auch, spaltete sie aber bald von der Hauptkirche ab: Die Westboro Baptist Church war gegründet. Nur: Es kam kaum jemand, und Phelps musste als Staubsaugervertreter um die Häuser ziehen, um den Lebensunterhalt zusammen zu bekommen. Bürgerrechtsanwalt Phelps

In seiner Kirche predigte er eine radikalfundamentalistische Auslegung - vor allem die Ablehnung nicht nur von Homosexualität, sondern auch aller anderen religiösen Glaubensbekenntnisse. Insbesondere durch einen schroffen Antisemitismus und Anti-Katholizismus fiel Phelps immer wieder auf.

Weil die kirchlichen Aktivitäten ihm kaum Einkünfte brachten, begann Phelps ein Jura-Studium, das er 1964 abschloss. Und - das scheint so gar nicht ins Bild zu passen - Phelps machte sich in Kansas einen Namen als Bürgerrechtsanwalt, der etliche Verfahren im Nachgang der Bürgerrechtsbewegung erfolgreich führte. Von US-Bürgerrechtsorganisationen wie der NAACP wurde er dafür später sogar ausgezeichnet.

Seine Lizenz als Anwalt verlor er jedoch schon nach 15 Jahren wieder - Jahre, die dadurch geprägt waren, dass er eine Unzahl von Disziplinarverfahren an den Hals bekam, eine Gerichtsschreiberin mit einem Prozess überzog, der ausschließlich dazu diente, sie zu demütigen, Zeugen einschüchterte und insgesamt wenig für die anwaltliche Berufsethik übrig hatte. Zu Besuch bei Saddam Hussein

Die öffentliche Aktivititäten seiner Kirche - die keinem der größeren Dachverbände der Baptisten in den USA angehört - begannen Anfang der 90er Jahre. Wenige Blocks vom Haus der Familie Phelps entfernt, gab es in Topeka einen Park, der offenbar als Cruising Point für Homosexuelle diente. Phelps und seine Verwandten begannen, am Park gegen Homosexuelle zu demonstrieren, er versuchte, die Stadtverwaltung zum Einschreiten zu bewegen. Seither sind Picketlines, Kleindemonstrationen weniger Kirchenmitglieder mit vielen Schildern das Markenzeichen der Westboro Baptist Church, und alsbald auch nicht mehr nur in Kansas, sondern überall in den USA.

1997 schrieb Phelps einen Brief an den damaligen irakischen Diktator Saddam Hussein - er lobte ihn dafür, dass der Irak das muslimische Land sei, in dem Christen am freiesten ihre Religion ausüben durften. Saddam lud ihn ein, und Phelps fuhr nach Bagdad, demonstrierte dort für Saddam, gegen die USA - und gegen Analsex.

Den vorläufigen makabren Höhepunkt erreichten die Aktivitäten der Gruppe im Folgejahr, als die Phelps-Leute bei der Beerdigung des schwulen Studenten Matthew Shepherd in Wyoming auftauchten, der von homophoben Kommilitonen erschlagen worden war, und ihm die Hölle wünschten. Auch bei vielen Beerdigungen von an Aids Verstorbenen tauchten sie auf, erklärten, die Homosexuellen verdienten den Tod - stets in Hör- und Sichtweite der Angehörigen. Abtrünnige Familienmitglieder

In Kansas, aber auch in etlichen anderen Bundesstaaten und schließlich 2006 auch landesweit wurden Gesetze eingeführt, die Proteste bei Beerdigungen ganz untersagen oder Bannmeilen festlegen - sie alle sind direkt auf die Aktivitäten von Phelps und seinen Verwandten in der Westboro Baptist Church zurückzuführen.

Dabei sind durchaus nicht alle Familienmitglieder Fred Phelps treu geblieben. Sein Sohn Nate etwa hat der Kirche schon lange den Rücken zugekehrt, ist überzeugter Atheist - und Aktivist in der LGBT-Szene. Gründe zu gehen muss auch der persönliche Umgang gegeben haben: Nicht nur Nate, auch andere Familienmitglieder berichteten, das Phelps sowohl seine Frau als auch seine Kinder regelmäßig brutal prügelte.

Fred Phelps ist tot, die Kirche gibt es weiter. Auf eine Beerdigung ihres Gründers wollen sie verzichten.

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Off The Ball



Critical wife

In an interview with car manufacturer Audi , FC Bayern München head coach Pep Guardiola revealed that his wife often disagrees with him when discussing his managerial decisions. "Trying to explain my principle of squad rotation to her is harder than telling Arjen Robben: 'You'll be sitting on the bench today'." The Spaniard's wife claims he "should start with the same team that won last time", but whether she'd be singing the same tune after a chat with Robben remains to be seen.

Pray for the Revierderby

Ahead of the second Revierderby of the season between Dortmund and Schalke, a derby-themed church service well be held at an evangelic church in Gelsenkirchen-Horst at 19:04. Both clubs want to promote non-violence, respect and tolerance both on and off the pitch. Learning to deal with personal success and failure (not only football related), will also be a topic during the service and the fans are encouraged to come in their respective fan attire. Not often you get to talk about football in church!

Ronny and Raffael

History will be made on Saturday when Hertha Berlin visit Borussia Mönchengladbach, as it will be the first-time the Bundesliga has witnessed two Brazilian brothers going head-to-head. In separate interviews with Sky Inside Report, Hertha's Ronny and Gladbach top-goalscorer Raffael cheekily revealed that, despite their love and respect for one another, each will be trying their hardest to claim the brotherly bragging rights. The Bundesliga wouldn't have it any other way.

Sebastian Mühlhaus

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News: Zu groß für manche Smartphones: WhatsApp-Update macht Probleme







Viele WhatsApp-Nutzer können den Messenger derzeit nicht nutzen, weil sie ein erforderliches Update nicht installieren können. Der Speicherplatz auf ihren Smartphones soll zu knapp sein. Was können sie tun?

Kritik hin oder her - WhatsApp ist für viele Millionen Nutzer weltweit eines der wichtigsten Kommunikationsmittel. Für sie ist es nicht nur ärgerlich, sondern ein echtes Problem, wenn der Messenger zickt. Wie " Cashys Blog" aufgefallen ist, beschweren sich derzeit viele Android-Nutzer auf Twitter über ein 13 Megabyte großes WhatsApp-Update, das sie installieren sollen, aber nicht können, weil offenbar auf ihren Smartphones zu wenig Speicherplatz frei ist. Auch in den Kommentaren im Play Store machen sich genervte WhatsApp-Nutzer Luft.

Ohne die Aktualisierung verweigert die App aber den Dienst - die aktuell verwendete Version sei mit dem 21. März ungültig geworden, zeigt ihnen WhatsApp an. Betroffene, die versuchen, das Problem durch eine Neuinstallation zu lösen, sehen oft nur eine Fehlermeldung oder warten vergeblich auf den Start der Installation. Freier Speicher bedeutet nicht frei verfügbar Mehr zum Thema

Zwar schreiben einige Nutzer, sie hätten eigentlich noch genügend Platz, in den Einstellungen würden sogar rund 200 Megabyte freier Speicher angezeigt. Doch da Android eine Sicherheitsreserve verlangt, steht er nicht komplett für Apps zur Verfügung. Den Nutzern mit knappem Speicherplatz bleibt also nichts anderes übrig, als möglichst viele überflüssige Apps zu löschen und Fotos und Videos auf den Rechner oder einen Cloudspeicher auszulagern, bis sie genügend freien Speicher haben. Steckt in dem Gerät eine microSD-Karte, kann man Dateien auch auf diesen Speicher verschieben. Wie andere Apps lässt sich aber WhatsApp selbst nicht auf einer externen Speicherkarte installieren.

Klappt das Update auch bei einem freien Speicher von rund 300 Megabyte nicht, kann es helfen, den Cache der Play-Store-App zu löschen. Dazu geht man in den Einstellungen auf "Apps" und tippt "Google Play Store" an. Danach findet man das entsprechende Feld unter "Cache". Einige betroffene Nutzer haben in den Systemeinstellungen das Datum um einige Tage zurückgeschraubt, um mit der alten WhatsApp-Version nach einem Neustart weiterchatten zu können. Mehr als eine Notlösung kann dieser Weg aber nicht sein.

Quelle: n-tv.de



Sonderkündigungsrecht nutzen Strompreiserhöhung?

Nachdem es zu Jahresbeginn noch relativ ruhig geblieben ist, ziehen einige Stromversorger derzeit ihre Preise an.

Hörbuch von Dirk Müller "Showdown"

"Mr. Dax" gibt u.a. Tipps, wie man sein Geld, seine Altersvorsorge sichern kann. Jetzt gratis Hörbuch sichern!

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